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Blog / Feng Shui im Reitstall

 
Autorin: Heike Zeiringer
 
Das fernöstliche Konzept einer energetisch ausgeglichenen Wohnraumgestaltung birgt auch für unsere Vierbeiner einige Vorteile.
 
 
Ja, Sie haben richtig gelesen – Feng Shui hat nun auch Einzug in den Pferdestall gehalten und zwar nicht in irgendeinen,sondern beim zweifachen Staatsmeister im Springen und vielfachen Nationenpreisreiter Roland Fischer. Er und seine Springsport-begeisterte Familie hat innerhalb des Reitstalls Weidach einen eigenen Stalltrakt für 15 Pferde gemietet, der jetzt von Diplom-Feng Shui-Coach Heike Zeiringer-Reinwald energetisch noch optimiert wurde. Denn wie auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin versucht man im klassischen Feng Shui Energien auszugleichen, zu harmonisieren und wieder in den Fluss zu bringen. Nur eben nicht innerhalb eines Individuums sondern in seiner nächsten Umgebung. Dass negative oder auch nur für das jeweilige Lebewesen nicht passende Energien sehr unangenehme Folgen haben können, wird gerade in Boxen gehaltenen Pferden deutlich. Die Pferde sind viele Stunden am Tag genau diesen Energien ausgesetzt und können ihnen nicht entfliehen. Nur einige Stunden auf der Koppel oder bei der Arbeit entgehen sie diesem ständig auf sie einwirkenden Energiefluss.
 
Der Luo Pan
 
 
Der Luo Pan ist eines äußerst hübsch gestalteter Geomantenkompass, der allerdings nur für jene lesbar ist, die im klassischen Feng Shui nach dem „Prinzip der fliegenden Sterne“ ausgebildet sind. Mit seiner Hilfe werden Häuser, Wohnungen oder auch Grundstücke vermessen – in diesem Fall aber der Stalltrakt der Fischers. Anhand der magnetischen Ausrichtung und des Baudatums des Gebäudes wird mit einer Formel eine Energieverteilungskarte errechnet, die auf den Grundriss gelegt wird. „Sie liefert die Basis für die Diagnose – mit welchen Ereignissen ist man konfrontiert und wie sehen die Empfehlungen für die Optimierung der Energien aus“, so Zeiringer-Reinwald.
Denn eines muss man sich schon bewusst machen: Bei bestehenden Objekten kann
vielleicht nicht alles baulich optimal verändert werden, aber zumindest Entschärfungen
sind in jedem Fall möglich.
 
5 Elemente
 
Wer sich schon ein bisschen mit der chinesische Medizin oder Akupunktur beschäftigt
hat, dem sind Begriffe wie Qi (Lebensenergie) oder Yin- und Yang-Energien (passive und aktive Energien) geläufig. Außerdem ist im Feng Shui auch die Fünf Elemente-Lehre von Bedeutung. Die fünf Elemente Wasser, Erde, Holz, Metall und Feuer werden hier aber noch ein wenig erweitert, denn es wird bei Erde, Holz und Metall jeweils noch die Konsistenz unterschieden – also z. B. hartes oder weiches Holz. Jeder dieser neun verschiedenen Energien wird eine Zahl und ebenso bestimmte Eigenschaften und Persönlichkeitsprofile zugeordnet, die sich aus Geburtsdatum und Geburtsort von Pferd oder Mensch ergeben.
 
Im Fall von Familie Fischer wurden solche Profile von allen 14 zur Zeit eingestallten Pferden und allen Reitern und Betreuern dieser Pferde erstellt. Stimmen die Elemente überein, passt das Verhältnis zwischen Mensch und Pferd wunderbar, ebenso wenn einander unterstützende Elemente aufeinander treffen. Denn Feuer ernährt Erde, diese Metall, dieses wiederum Wasser. Das nährt wie wir wissen das Holz und dieses das Feuer. In die entgegengesetzte Richtung schwächen die Elemente sich gegenseitig. Hier wurde schnell deutlich, dass die reitenden Fischers – Roland, Elena und Willi – ein sehr gutes Bauchgefühl entwickelt hatten, welches Pferd zu wem am besten passt. Hier mussten keine Umstellungen vorgenommem werden. Aber keine Sorge – selbst wenn man laut Elemente-Lehre nicht optimal zu seinem Pferd passt, gibt es Möglichkeiten das Verhältnis und die Kommunikation dauerhaft zu verbessern.
 
Stallgebäude
 
 
Der Grund für die neue Ideen und Sichtweisen der sehr offenen Familie Fischer, einen Feng Shui-Coach in ihren Stall zu holen, waren immer wieder auftretende und langwierige Krankheiten oder Verletzungen sieben ihrer Pferde, deren Ursprung
zum Teil nicht genau zu klären war.
 
Bei der Vermessung und Berechnung der Daten für den Stall konnte man bald die Erklärung finden. Es wurde sowohl eine zentrale Energie aber auch acht Teilbereiche nach den Himmelsrichtungen berechnet. Für jeden Sektorstand nun jeweils eine Zahl für die Yin bzw. die Yang-Energie und eine für die Periode, denn auch der zeitliche Einfluss spielt bei der Berechnung der Energieströme eine große Rolle. Jede Periode dauert 20 Jahre – die in der wir uns gerade befinden von 2004 bis 2024. So zeigte sich, dass die zentrale Energie des Stalles (1-6) mit der besten Zahl für die Periode 8 sehr positiv auf alle Wesen im Stall wirkt. Ebenso der östliche Eingang und die fünf Paddock-Boxen im nord-östlichen und östlichen Bereich zeigten sich voll positiver Energie. Anders sah es wiederum im südlichen Bereich – der Sattelkammer und dem Waschplatz aus, ebenso in der nordwestlichen Ecke, genau dort wo ein Pferd seit Monaten an schweren Knieproblemen laborierte.
 
Carusos Umzug
 
 
Der Schimmelwallach Caruso hatte seit Monaten eine Knieverletzung, die er sich
nicht im Sport zugezogen hatte. Immer wieder verlegte er sich in seiner Box in
der norwestlichen Ecke und keine Therapie schlug richtig an. „Auch psychisch
ging es Caruso immer schlechter“, so Verena Fischer, die gute Seele des Stalles,
die nichts unversucht lässt, um die vierbeinigen Sportpartnern ihrer Familie physisch
und psychisch gesund zu erhalten. Nach Heike Zeiringer-Reinwalds Vermessungen
und Berechnungen wurde schnell klar, warum Caruso nicht gesund
werden konnte. Die Energiekombination 2-5 und 9 ist einen krankmachende, die
sich besonders auf die Knie schlägt. Nach Anraten von Zeiringer-Reinwald wurde
Caruso in die energetisch am besten versorgte Box gestellt – die Paddock-Box
neben dem östlichen Eingang. Caruso war von seiner neuen „Wohnung“ sofort begeistert: „Er hat sich dort nicht ein einziges Mal verlegt, wirkt wieder viel munterer
und macht seit der Umstellung enorme Fortschritte im Genesungsprozess“, so Verena Fischer. Nicht jedes Pferd kann natürlich in die Box mit den besten Energien gestellt werden. Aber da ja jedes Pferd selbst einem bestimmten Energietypus entspricht, kann
auch jedes mit bestimmten Energien von außen besser umgehen. Wichtig ist, dass
man für jedes Pferd ein geeignetes Plätzchen findet.
 
Farben, Formen & Co
 
 
Außerdem gibt es noch verschiedenste Hilfsmittel, mit denen man die Energien
in gewissen Bereichen verstärken oder schwächen kann. Jedem Element werden
bestimmte Farben und Formen zugeordnet: Wieder dem oben erwähnten Kreislauf
folgend, ernähren oder schwächen die aufeinander folgenden Energien einander. So
können gute Energien noch verstärkt werden, wie etwa beim östlichen Eingang. Die
äußerst positive 8-8 Kombination kann mit der Farbe rot und bewegtem Wasser noch deutlich unterstützt werden. Und das sind keine Maßnahmen, die unbedingt einen Haufen Geld verschlingen müssen. Ein kleiner, elektrisch betriebener Steinbrunnen
und ein rotes Dekorelement an der Tür reichen hier zum Beispiel völlig aus. Auch die Ecken, in der sich die negativen Energien sammelten, konnten mit relativ einfachen Methoden verbessert werden. So war etwa der Waschplatz an einem Ort untergebracht, dem das dort fließende Wasser eher negative als positve Effekte brachte. Den Waschplatz aber nun in eine andere Ecke zu verlegen, hätte aufwändige Baumaßnahmen zur Folge gehabt. Man half sich anders: mit den Farben weiß und gold wurde das Element Metall und seine Energien an diesen Ort eingebracht und mit einem großen Klangspiel in der Ecke wird nun das noch verbleibende negative Qi zerstreut. Ein sehr beliebtes Werkzeug im klassischen Feng Shui ist auch die Kalebasse – ein ausgehöhlter Flaschenkürbis, der im Oberen Teil mit einem Loch versehen ist. Auch
als „Himmelsdoktor“ bezeichnet soll sie die negativen Energien durch das Loch einfangen und nicht mehr hinaus lassen.
 
Energieverteilung
 
 
Die einzige bauliche Maßnahme, die noch ansteht und einigen Zeit- und Geldaufwand
bedeuten wird, ist im Falle dieses Stalles ein Fenster an der Nordseite durchzubrechen.
Denn von dort würden positive Energien, die Ruhm und Anerkennung versprechen, hereinwehen. Diese wären natürlich für einen Sportstall dieses Formats nicht gerade unbedeutend – also hofft man, dass sich diese Investition auszahlen wird. Andererseits sollten die Türen im Nordwesten und beim Waschplatz geschlossen gehalten werden, damit nicht ständig neue negative Energien hereinströmen. Wichtig ist also, dass man vor allem die positven Energien von außen mit in das Gebäude nimmt und sie innerhalb des Stalles immer gut durchmischt werden. Dafür eignen sich nicht nur die Menschen, die sich zwischen den Boxen hin und her bewegen sondern auch besonders gut Hunde. Sie verteilen den Energiefluss im Gebäude optimal.
 
Resümee
 
Heike Zeiringer-Reinwald ist überzeugt– ein Lebensraum der nach Feng Shui optimiert
wurde, ist wichtig für eine gute und gesunde Lebensenergie – egal ob für Mensch oder Pferd. „Man darf sich vielleicht keine Wunder erwarten, aber man kann definitiv negative Einflüsse abschwächen oder ganz in den Griff bekommen. Oft entstehen für die Bewohner auch neue Möglichkeiten, es läuft plötzlich runder oder es passieren positive Dingen, mit denen man früher gerechnet hätte.“ Neben den deutlichen Verbesserungen in Carusos Gesundheit ist aber auch den Fischers schon einiges aufgefallen, seit sie ihren Stall so dekorativ nach Feng Shui- Richtlinien verändert haben. „Nach meinem Gefühl sind die Pferde auf den Turnieren anders – entspannter, ausgeglichener“, so Roland Fischer. „Natürlich ersetzen solche Maßnahmen nicht die Reiterei, aber sie steigern das Wohlbefinden der Pferde. Natürlich ist der Feng Shui-Stall auch keine Erfolgsgarantie und im Sport ist das Hauptziel nun einmal der Erfolg. Trotzdem ist der für uns nicht alles – uns liegt viel daran, dass unsere Pferde trotz Höchstleistungen und Beanspruchung gesund alt werden.“ Und welcher Pferdebesitzer möchte das nicht…
 


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