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Murau: Markante neue Akzente in der 600 Jahre alten Peterskirche

Murau: Markante neue Akzente  in der 600 Jahre alten PeterskircheMittwoch, 5. Juli 2017

Ein gotisches Juwel im Benediktinerstift St. Lambrecht erstrahlt nach umfassender Renovierung in neuem Glanz

Nach durchgreifenden Renovierungs-, Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen konnte am Hochfest Peter und Paul der Abschluss der Bautätigkeiten in der gotischen Peterskirche des Benediktinerstiftes St. Lambrecht gefeiert werden.

In Rund 10 Monaten wurden mit dem westseitig angebauten Portikus, der Empore und den Bänken sehr moderne neue Akzente gesetzt, zugleich aber dem historischen Raum mit der Absenkung des Bodens auf das mittelalterliche Niveau oder der umfassenden Reinigung der Fresken aus dem 15. und frühen 20. Jahrhundert wieder zu authentischerer Wirkung verholfen. Die neue starke Mitte des gesamten Kirchenraumes bildet der in Form und Gestaltung besondere Altar aus Adneter Marmor.

Mit der Konsekration dieses + Altars durch Abt Benedikt Plank wurde die Kirche wiedereröffnet und ihrer Bestimmung als Gottesdienstraum übergeben. Zu Beginn des Festgottesdienstes wurde Wasser geweiht und die Weihwasserbecken damit gefüllt. Ebenso wurde der Ambo gesegnet, bevor zum ersten Mal das Wort Gottes von ihm aus verkündet wurde.

Als besonderes Ritual erwies sich die Konsekration des neuen Altars: Nach der Salbung und dem Entzünden von Weihrauch an fünf stellen erbat die ganze Gemeinde mit dem Heilig-Geist-Lied und einem feierlichen Weihegebt des Abtes den Segen Gottes für die neuen Mitte der Gemeinde.

Zum Gelingen eines solchen sehr komplexen Werkes haben viele beigetragen: An erster Stelle zu nennen ist die sensible und zugleich prägnante Kreativität von Architekt DI Peter Reitmayr und seines Teams. Außerordentlich wertvoll war die Bereitschaft aller Firmenchefs sich auf ungewöhnliche Maßnahmen einzulassen, und die hohe fachliche Kompetenz ihrer Mitarbeiter. Die hervorragende Kooperation mit dem Bundesdankmalamt war wie so oft eine große Hilfe.

Zur Abdeckung der Baukosten haben Land Steiermark, Revitalisierungsfonds und  Bundedenkmalamt wesentliche Beiträge geleistet, wofür Abt Benedikt am Ende des Festgottesdienstes besonders dankte, ebenso für viele Benefizaktionen des „Vereins der Freunde des Benediktinerstiftes“, für zahlreiche Spenden und die Übernahme von Patenschaften seitens privater Sponsoren.


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