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Murtal: BG/BRG- Knittelfeld feierte 20 Jahre UNESCO Schule

Murtal: BG/BRG- Knittelfeld feierte 20 Jahre UNESCO SchuleDonnerstag, 14. Februar 2019

Das BG und BRG Knittelfeld, welches sich international "Knittelfeld Academic Secondary UNESCO School of Austria" (KASUS) nennt, versteht sich als "down-the-road" Gymnasium mit ca. 500 Schülerinnen und Schülern sowie 55 Lehrern. Die Schule ist offiziell seit 1999 Mitglied im Associated Schools Project Network.

Mit einem umfangreichen Programm wurde am 13. Februar im Kulturhaus Knittelfeld das UNESCO -Schuljubiläum gefeiert. Seit 1999 setzt das BG/BRG Knittelfeld die Ideale und Ziele der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung Wissenschaft und Kultur in ihrer täglichen Arbeit um. Direktorin Mag.a Ursula Schriefl und Mag. Otto-Ernest Gutmann stellten das Programm und die Ziele der Organisation der Vereinten Nationen vor. Der Schulchor unter der Leitung von Mag.a Ingrid KALTENEGGER bereicherte den Abend mit einem breit gefächerten Musikprogramm. Schülerinnen und Schüler zeigten verschiedene musikalische und sportliche Darbietungen und präsentierten die die 17 UNESCO - Ziele für eine bessere Welt.

Die UNESCO

Die UNESCO ist eine internationale Organisation und gleichzeitig eine der 16 rechtlich selbstständigen Sonderorganisationen der Vereinten Nationen und hat ihren Sitz in Paris. Die UNESCO Schulen haben sich bereit erklärt, die Ideale und Ziele der UNESCO, die UN Organisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation in ihrer täglichen Arbeit umzusetzen. Seit Jahresbeginn 1999 gehört das BG und BRG Knittelfeld zum ausgewählten Kreis der UNESCO Schulen. Das UNESCO Associated Schools Project ist ein Netzwerk von über 10 000 Bildungseinrichtungen in 181 Staaten der Erde. In Österreich dürfen über 90 Bildungseinrichtungen diese Auszeichnung für sich in Anspruch nehmen. UNESCO Schulen haben Modellcharakter, der sich durch eine besondere pädagogische Grundhaltung ausdrückt. Die vier Säulen des UNESCO Bildungsmodells sind: Learning to know, learning to do, learning to be and learning to live together. Themenschwerpunkte wie Welterbe, nachhaltige Entwicklung, Friedenserziehung, Menschenrechte und Gender-Gerechtigkeit, neue Medien, Umweltschutz, Biodiversität und Klimawandel, Toleranz und Interkulturalität sowie globales Denken werden im Unterricht behandelt und in Projektarbeiten fächerübergreifend vermittelt. Besondere Berücksichtigung finden dabei die „17 Sustainable Development Goals“ der Vereinten Nationen, d.h.17 Ziele für eine bessere Welt", sowie die Auseinandersetzung mit „Global Citizenship“, die Erziehung zum Weltenbürger. In diesem Zusammenhang werden interkulturelle Zusammenarbeit und Demokratie als vorrangige Ziele von Bildung angesehen. Denn nur durch die Entwicklung des einzelnen Menschen kann auch die Demokratie in unserer Gesellschaft weiterentwickelt werden.

Die 17 Ziele für eine bessere Welt

1. Keine Armut
Armut beenden, Schutz vor Armut für alle, Zugang zu Ressourcen für alle

2. Kein Hunger
Hunger beenden, gesunde Ernährung für alle, Zukunft der Landwirtschaft sichern

3. Gesundheit und Wohlergehen
Gesundes Leben für alle, Aufklärung über Gesundheitsvorsorge

4. Hochwertige Bildung
Zugang zu Bildung für alle, gleiche Aufstiegschancen für Mädchen und Buben

5. Geschlechter-Gleichstellung
Gleichberechtigung für Frauen und Männer, Förderung der Chancen für Frauen

6. Sauberes Wasser und Sanitärversorgung
Sauberes Wasser für alle, freier Zugang zu Trinkwasser

7. Bezahlbare und saubere Energie
Erneuerbare Energie fördern, Zugang zu Energie für alle sichern

8. Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Nachhaltiges Wirtschaftswachstum fördern, Arbeit für alle sichern

9. Industrie, Innovation und Infrastruktur
Zugang zu Infrastruktur für alle fördern und sichern

10. Weniger Ungleichheiten
Ungleichheiten zwischen Staaten verringern, Entwicklungsländer fördern

11. Nachhaltige Städte und Gemeinden
Städte lebenswert erhalten, Zugang zu bezahlbarem Wohnraum sichern

12. Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster
Ressourcen nachhaltig nutzen, nachhaltig produzieren und konsumieren

13. Maßnahmen zum Klimaschutz
Klimawandel einschränken, Lebensbedingungen für alle erhalten

14. Leben unter Wasser
Meere und Meeresressourcen schützen und erhalten, Verschmutzung verringern

15. Leben an Land
Landökosysteme schützen und wiederherstellen, Artenvielfalt erhalten

16. Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Frieden schaffen, Rechtsstaatlichkeit gewährleisten, Gewalt verringern

17. Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
In globaler Partnerschaft zusammenarbeiten, auf allen Ebenen zusammenarbeite

UNESCO – Team an der Schule:
Prof. Mag. Brigitta Cede, Schulkoordinatorin
Prof. Mag. Otto-Ernest Gutmann
Prof. Mag. Barbara Vollmann


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