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Murau: Die "Faschingsrenner" im schönen Krakautal.

Murau: Die Dienstag, 5. März 2019

Das Brauchtum in der Steiermark wird allerorts noch hochgehalten. Am Faschingsmontag, dem sogenannten Rosenmontag, findet im oberen Murtal jedes Jahr das traditionelle Faschingsrennen statt. Es zählt zu den ältesten Bräuchen in der Region. Mit Lärm und Tanz (Maskenumzügen) wird der Einzug des Frühlings und das Erwachen der Natur eingeleitet.

Viele Bräuche stammen aus vorchristlicher Zeit, wie zum Beispiel die Faschingsrenner aus dem oberen Murtal. Verkleidung und Lärm galten stets als Mittel zur Abwehr böser Winterdämonen. Bereits im Morgengrauen des Faschingmontages zieht eine große Schar Männer von Haus zu Haus. Die "Faschingrenner" tragen bis zu zwei Meter hohe bunte Hüte versuchen mit Glocken und Schellen den Winter zu vertreiben. Begleitet werden sie vom "Wegauskehrer", dem "Hühnergreifer" im Federgewand sowie von den "Vettln": Als Handwerker und Händler verkleidet, bieten sie Waren und Dienste alter Berufe an. An jeder Haustür wird scherzhaft gehandelt und gefeilscht. Gelegentlich wird auf dem Weg der Faschingrenner in einer Höhe von 2-3 Metern eine Kette gespannt (Speng), die zumindest vom Wegauskehrer über¬klettert werden muss.
Ein sehenswertes Spektakel, welches von der UNESCO bereits zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt wurde.

Text: Birgit Hollerer
Fotocredit: Birgit Hollerer


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