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Murtal: Aktuelles - Pressegespräch "Europa und Regionalentwicklung"

Murtal: Aktuelles - Pressegespräch Freitag, 10. Mai 2019

Anlässlich des Europatages lud das Regionalmanagement Obersteiermark West - gemeinsam mit Dr. Peter Kaltenegger von der Europäischen Kommission - in die HAK/HASCH Judenburg. Gemeinsam mit regionalen ExpertInnen wurde die Wichtigkeit von Europa bzw. der Europäischen Union für die Regionalentwicklung erörtert.

Frau Mag.a Hofer freute sich über das Pressegespräch anlässlich des Europatages, denn ab Herbst diesen Jahres bildet man den ersten Jahrgang als Europa-HAK aus. Überhaupt sei es ihr ein Anliegen, dass ihre Schülerinnen und Schüler die Schule als "mündige Europäer" verlassen. Daher bildet man die Jugendlichen nicht nur in zahlreiche Sprachen aus, sondern führt auch viele Sprachreisen mit den Schülerinnen und Schülern durch. Die Regionsvorsitzende LAbg. Kolar und Dr. Peter Kaltenegger von der Europäischen Kommission betonten unisono die Wichtigkeit der Europäischen Union für die Regionalentwicklung. Denn anhand zahlreicher Projekte fließen EU-Förderungen direkt in die Region. Rund 140 Millionen Euro konnten so in der aktuellen Förderperiode  bisher innerhalb der Bezirke Murau und Murtal abgeholt werden.

Konkrete Angaben zu diesen Projekten konnten die Geschäftsführer der LEADER-Regionen Christian Reiner (innovationsregionMurtal) und Harald Kraxner (Holzwelt Murau) machen. In der Holzwelt orientiert man sich an den Stärkefeldern Natur und Tourismus, sowie Energie und Holz. Für die Innovationsregion muss ein Projekt einen innovativen Ansatz verfolgen und entsprechend einem Leitbild dessen Umsetzung dienen. Eines der erfolgreichsten Projekte der Region, das ebenfalls LEADER-gefördert war, ist Kraft. Das Murtal. Auch Klaus Rainer, Sprecher der Wirtschaftsinitiative, betont, dass auch die regionalen Unternehmen von EU-Förderungen enorm profitieren. Auch, dass es sich um einen Binnenmarkt handelt, innerhalb dessen es kaum Währungsunterschiede und keine politischen Differenzen gibt, ist einer der wichtigsten Aspekte eines gemeinsamen Europas. Abschließend rundete Leonhard Madl (Obmann der Bezirkammer für Land- und Forstwirtschaft) das Pressegspräch mit seinen Ausführungen ab. Denn EU-Förderungen machen die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Bauern, die zu 60% ungünstiges Gelände bewirtschaften müssen, erst möglich und somit auch die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen Essen.

Fotocredit: Regionalmanagement Obersteiermark West


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