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Murtal: Ein heiteres Trauerspiel im Kulturhaus Knittelfeld

Murtal: Ein heiteres Trauerspiel im Kulturhaus KnittelfeldMontag, 3. Juni 2019

„War es die Nachtigall oder die Lerche?“ Durch Kishon bekommt diese Frage eine ganz neue Bedeutung; es war die Lerche! Die Knittelfelder Theatergruppe Phoenix brachte das heitere Trauerspiel um Romeo & Julia im Heute angesiedelt, an zwei Tagen im Knittelfelder Kulturhaus zur Aufführung, und die Schauspieler gaben ihr Bestes.

Alles begann im tiefen Schlaf, lautem Schnarchen, umrahmt von einer Puccini Melodie. Romeo hat sich im Bett aufgesetzt und gähnt gewaltig. Seine rundliche Gestalt steckt in einem Nachthemd, seine Nachtmütze ist verrutscht. Dann entfernt er seine geliebte Wärmflasche Lisa von seinem Bauch, steigt aus dem Bett.

In einer verkommenen Wohnung, genauer gesagt ein schäbiges Schlafgemach, das zugleich als Küche und als Speisezimmer dient, müssen sie sich mit ihrer pubertierenden Tochter Lucretia herumschlagen. Von ihrer einstigen Liebe und Leidenschaft ist nichts übrig geblieben. Momo nennt sie ihn - doch die zärtliche Anrede täuscht. Längst schon ist Romeo nicht mehr der beste Ehemann von allen für Julia.

Als Besucher kommen bestenfalls der senile Pater Lorenzo und die schwerhörige Amme. Der Geist William Shakespeares erscheint. Er steigt verärgert aus seinem eigenen Grab, um dieses würdelose Treiben zu beenden. Sein größtes Liebespaar soll endlich das von ihm vorgesehene Ende finden.

Spaß war garantiert und die fünf Schauspieler, mit einer Doppelrolle, waren großartig.

Text und Fotocredit: Walter Schindler


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