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Murtal: 30 Jahre Judenburger Sommer - „Alternativen“ vielfältig und aktuell

Murtal: 30 Jahre Judenburger Sommer - „Alternativen“ vielfältig und aktuellMittwoch, 5. Juni 2019

Heuer feiert der Judenburger Sommer zwischen 6. und 20. Juli sein 30-Jahr-Jubiläum. Vielfältig und aktuell ist das Programm des Kulturfestivals und steht unter dem Motto „Alternativen“. Entstanden ist das Musikfestival als Nachfolgeprojekt der Landesausstellung „Menschen-Münzen-Märkte“ im Jahr 1989. Seither hat sich der Judenburger Sommer zu einem fixen Bestandteil des steirischen Kulturlebens entwickelt und war auch Grund, dass die Förderungen des Landes ungekürzt mit 35.000 Euro gewährt wurden.

Seit 2005 gibt es immer ein übergeordnetes  Gesellschaftspolitisches Thema und es hat sich von einem klassischen Musikfestival zu einem Multimedia Event entwickelt. So Gabriele Kolar, Vizebürgermeisterin und Obfrau des Kultur- und Bildungsausschusses bei der Programmpräsentation am Montag im Café Grünhübl – die auch meinte „Wenn jemand sagt, dass bei unserem Judenburger Sommer nichts für ihn dabei ist, der hat das Programm nicht gelesen“.

Gabriele Kolar präsentierte das umfangreiche Programm gemeinsam mit dem künstlerischen Leiter und Musikschuldirektor Wolfgang Messner, Kulturchefin Sibylle Rarej, Peter Stefan Vorraber, Gesamtleiter und Dirigent des Eröffnungskonzert, Manfred Fauland, Mitarbeiter im Kulturbüro und  Marco Eltner und Lisa Freidl, die bei der Präsentation auch live eine neue „Sting“ Interpretation zum Besten gaben.

Das Jubiläumsprogramm bietet eine erlesene Musikauswahl beginnend mit Mozart’s Krönungsmesse am Samstag, dem 6. Juli unter der Leitung von Peter Stefan Vorraber. International arrivierte Solisten und ambitionierte regionale Musiker und Sänger werden unter dem Titel „HYMNUS III - Mozart pur" eine Missa concertata präsentieren.  Der bekannte Schriftsteller Egyd Gstättner setzt einen feinsinnigen Kontrapunkt mit Sprach- und Dichtkunst.

Die beiden Ausnahmemusiker Bartolomey Bittmann (11. Juli) sowie das hochkarätig besetzte Wolfgang Muthspiel Quintet  (12. Juli) geben quasi ein Heimspiel. Der niemals leise Gesangspoet Konstantin Wecker wird am 14. Juli mit seinem Soloprogramm unsere Herzen berühren und uns zum Nachdenken bringen.

Ein bedeutsamer Schwerpunkt war und ist die Einbeziehung von Kunst- und Kulturschaffenden der Region, sowie das Anliegen dem kreativen Nachwuchs eine Bühne zu geben. So wurde vor 15 Jahren dem damals 15 Jährigen Marco Eltner mit seinem „The Sting Project“ die Chance geboten beim „Judenburger Sommer“ mitzuwirken. Heuer feiern sie ihr 15-Jahr-Jubiläum und haben für das Konzert Lieder von Sting komplett neu interpretiert. So wird „Roxanne“ etwa als argentinischer Tango, "Brand New Day" als bluesiger Gospelsong oder "A Thousand Years" als Modernjazz-Ballade interpretiert werden. „Wir wollten kein Best of, sondern etwas Besonderes machen“, so Marco Eltner und Lisa Freidl.  

Dokumente des Seins ist der Titel einer Ausstellung zu Ehren des 1962 in Judenburg geborenen, und 2016 viel zu früh in Wien verstorbenen, bildenden Künstlers und Musikers Dieter Preisl. 

Ziel der Programmverantwortlichen ist es am Puls der Zeit zu sein und sich neben dem musikalischen und bildnerischen Angebot auch mit gesellschaftspolitisch relevanten Themen auseinanderzusetzen. Da bleibt es nicht aus, dass abseits der ausgetretenen Pfade Fragen gestellt werden, die uns andere Blickwinkel ermöglichen und schließlich zu neuen, oftmals unerwarteten Antworten führen, wie Sibylle Rarej berichtet. 

Beiträge zum diesjährigen Festivalthema „Alternativen“ finden sich in Vorträgen und Filmdokumentationen. Christian Felber’s Vortrag am 13. Juli unter dem Titel  Gemeinwohl-Ökonomie gibt interessante Einblicke in ein gut durchdachtes alternatives Wirtschaftsmodell. Die Filmdoku „Die stille Revolution“ (9. Juli) bietet am Beispiel eines deutschen Reiseunternehmens Lösungen für einen Kulturwandel in der Arbeitswelt.  Welche Alternativen zur herrschenden „Maßlosen Gesellschaft“ dringend benötigt werden und was wir dazu beitragen können, darüber denkt der Wirtschaftsethiker Bernhard Ungericht am 16. Juli in einem spannenden Vortrag nach.  Die Filmdokumentation „Anomalie“ von Richard Wilhelmer und Daniel Haingartner untersucht am 15. Juli den Einfluss sozialer Normen auf unser Zusammenleben und lässt Forscher wie Allen Frances, den Kognitionsforscher Joscha Bach (MIT), Gerhard Roth aber auch den Philosophen und selbst bekennenden "Irren" Fritz Joachim Rudert zu Wort kommen. Am 18. Juli lädt Christof Spörk zu einer Reise mit satirischem Proviant und musikalischer Begleitung.

Let’s celebrate, let’s swing & dance! Mit Marina & The Kats verabschiedet sich der 30. Judenburger Sommer am 20. Juli. Im Vorfeld des Konzertes finden zwei Swing-Workshops der Tanzschule Dietrich statt. Sonderbonus: Die Eintrittskarte zu diesem Konzert berechtigt gleichzeitig zur Teilnahme an den beiden Workshops im Wert von € 35,--. Infos & Anmeldung: www.tanzschule-dietrich.com

Wann? 6. bis 20. Juli
Wo? Festsaal im \zentrum. und Stadtmuseum Judenburg
Karten erhältlich: Tourismusbüro Judenburg 03572/85000, MSM Knittelfeld u. in allen Ö-Ticket Filialen
Programminformationen: www.judenburg.at/judenburgersommer


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