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Murtal: Der Klimawandel ist nicht mehr zu leugnen!

Murtal: Der Klimawandel ist nicht mehr zu leugnen!Montag, 29. Juli 2019

Schwere Unwetter auch im Murtal

Die Auswirkungen der Hitzewelle machen auch hier zu Lande nicht halt. Schwere Gewitter haben am Wochenende in weiten Teilen Österreichs eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Vor allem im Süden des Landes entstand für die Landwirtschaft laut Hagelversicherung ein Schaden von rund drei Millionen Euro. Rund 12.000 Hektar Land wurden laut Angaben zerstört. Weitere Gewitter sind nicht auszuschließen. Im Murtal in Kleinlobming ist gestern Zivilschutzalarm ausgerufen worden ein Murenabgang hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen.

Ein kräftiges Gewitter mit Hagelschauern zog am Nachmittag des 27. Juli über das Murtal. Gegen 18:15 Uhr kam es noch während des Unwetters in Kleinlobming zu einem Murenabgang. Der Bach trat über die Ufer und dutzende Kubikmeter an Schlamm- und Geröllmassen setzten sich dabei in Bewegung und trafen schlussendlich auf den Keller eines Einfamilienhauses. Unverzüglich setzten sich 15 Mann der Feuerwehr Kleinlobming nach Einlangen des Notrufes in Bewegung um mit dem Aufräumungs- und Bergearbeiten zu beginnen, schildert Einsatzleiter Hauptbrandinspektor Edwin Hatz. Während ein Teil der Mannschaft sich um den Keller des Einfamilienhauses kümmerte, wurde als Unterstützung ein Bagger hinzugezogen um den tonnenschweren Geröllmassen Herr zu werden, so Hatz weiter. Die Aufräumungsarbeiten dauerten bis in die späten Abendstunden an.

Fotocredit: Thomas Zeiler


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