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20. Internationaler Tag der Jugend „Wir müssen stärker auf die Jugendlichen hören“

20. Internationaler Tag der Jugend  „Wir müssen stärker auf die Jugendlichen hören“Montag, 12. August 2019

Im Englischen heißt dieser 1985 von den Vereinten Nationen ausgerufene Aktionstag International Youth Day und wurde von Land zu Land an unterschiedlichen Tagen begangen. Seit 1999 wurde der 12. August als Internationaler Tag der Jugend (englisch: International Youth Day) von der UNO bestimmt. Der Internationale Tag der Jugend will auf die Lage der Kinder und Jugendlichen auf der ganzen Welt aufmerksam machen und er soll an die Bedeutung der Jugend als Lebensphase erinnern. Immerhin leben weltweit rund 1,8 Milliarden junge Menschen im Alter zwischen 10 und 24 Jahren. In Österreich gibt es knapp 1,4 Millionen Jugendliche, das sind fast 16 Prozent der Bevölkerung.

Um die Zusammenarbeit zwischen Jugendorganisationen, Regierungen und den Vereinten Nationen zu verbessern und einen ständigen Dialog zu führen, sind nur einige Ziele des Internationalen Tags der Jugend. Weltweit soll die Möglichkeit gegeben werden, das Potential der jungen Menschen zu erkennen, sie zu motivieren, zu unterstützen und ihre Chancen wahrzunehmen.

Die UNO legt auch jedes Jahr ein eigenes Thema fest, unter dessen Titel der Tag steht. Das Motto für den heurigen Internationalen Jugendtag lautet „Bildung neu gestalten“.

Ohne Bildung gäbe es keine nachhaltige Entwicklung. Bildung ist essentiell – egal ob es um Beseitigung von Armut, die Gleichstellung der Geschlechter oder eine friedliche Gesellschaft geht. Alle jungen Menschen sollen ihre Talente bestmöglich entwickeln und ihre Chancen nutzen können, um damit aktuellen und künftigen Herausforderungen in der Arbeitswelt begegnen zu können. Bildung erfolgt nicht nur in der Schule oder an akademischen Einrichtungen. Die Aneignung von Kenntnissen, Fertigkeiten und Kompetenzen finden sowohl im Alltag, am Arbeitsplatz, im Familienkreis oder in der Freizeit statt. Sie fördert ebenso eine nachhaltige Entwicklung von Gesellschaft und Demokratie.

„Wir sollten unseren Jugendlichen noch viel stärker als bisher zuhören und sie ernst nehmen. Denn sie sind die Expertinnen und Experten ihrer Lebensrealität.

Den Jugendlichen stehen heute viele Chancen offen und es gibt auch zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen – sei es der Leistungsdruck in der Schule, allgemeine Zukunftsängste, die schwierige Suche nach einer Lehrstelle oder einem Arbeitsplatz oder das Thema Klimaschutz. Auch in Österreich müssen die Chancen für junge Menschen weiter verbessert werden und ihre Ideen auf offene Ohren stoßen.

Die Vereinten Nationen empfehlen auch, dass Mitgliedstaaten Jugendliche in ihre Delegationen aufnehmen, um eine direkte Form der Beteiligung zu sichern. Auch Österreich macht von dieser Möglichkeit Gebrauch und entsendet jedes Jahr eine Jugenddelegierte bzw. einen Jugenddelegierten zwischen 18 und 24 Jahren zur UNO-Generalversammlung. „Jugendpolitik und Jugendbeteiligung sind auch im höchsten politischen Gremium, der Generalversammlung der UNO, wichtige Handlungsfelder. Denn Politik sollte aktiv von und mit Jugendlichen gestaltet werden.


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