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Lebenswerte Gemeinden: Gemeinwohl in der Gemeinde

Lebenswerte Gemeinden: Gemeinwohl in der GemeindeMontag, 19. August 2019

Die Vorarlberger Gemeinden Mäder und Nenzing sind die ersten zertifizierten Gemeinwohl-Gemeinden in Österreich. Neben Unternehmen schließen sich auch immer mehr Städte, Gemeinden und Regionen der Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung an.

Vorarlberg ist nicht nur das erste Bundesland im „Klimanotstand“. Das westlichste Region Österreichs befinden sich auch die ersten zertifizierten Gemeinwohl-Gemeinden Österreichs. Zuvor hatten nur vier Südtiroler Gemeinden im Vintschgau den Prozess durchlaufen und mehrere Kleingemeinden in Spanien, wie Miranda de Azán bei Salamanca. Die Gemeinde Mäder ist eine der bestvernetzten in Vorarlberg, sie praktiziert konsequent Kooperation in den Bereichen Forschung, Nutzen gemeinsamer Ressourcen, um das Klima zu schützen. Auch Integration wird praktisch gelebt. Aus dem früheren Schulheim entstand die vorbildliche Landessonderschule für körperlich und geistig mehrfach behinderte Kinder. Sie legte einen Standard für Barrierefreiheit lange vor den gesetzlichen Verpflichtungen und organisiert regelmäßig gemeinsame Aktivitäten mit Regelschulen. Mitten im Gemeindekerngebiet konnte durch Zukäufe von Land ein Naherholungsgebiet an der Ilga geschaffen werden. Nenzing setzt ähnliche Aktzente, originell ist eine mobile Obstpresse für die Bürger*innen. Neben diesen profitieren auch die Mitarbeiter*innen der Gemeinde, deren Arbeitsbedingungen sich verbessern.

In Deutschland folgte kurze Zeit nach den Vorarlberger Pionier-Gemeinden mehrere bayrische Kommunen. Kirchanschöring in Bayern machte den Beginn. Drei Gemeinden im nördlichen Schleswig-Holstein – Bordelum, Breklum und Klixbüll – erhielten für ihre erste Gemeinwohl-Bilanz den Landespreis für Nachhaltigkeit.

Vielleicht ist das auch bald im Murtal so, am 16. September findet ein Kurzworkshop zum Thema Gemeinwohlökonomie an der DELPHIakademie in Knittelfeld statt. Wer Interesse hat einfach bei murtalinfo bis spätestens 12. September anmelden. Der Workshop ist kostenfrei und dauert ca. 3 Stunden.

Alle Infos zur Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung gibt es auf https://www.ecogood.org/de/

Fotocredit: murtalinfo


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