Murtalinfo
Suche nach Unernehmen oder Produkte/Dienstlesitungen suchen
Newsletter Facebook Xing RSS
News

Yvonne Graßhoff aus Weißkirchen ist „Meisterin des Jahres“

Yvonne Graßhoff aus Weißkirchen ist „Meisterin des Jahres“Freitag, 17. Januar 2020

557 Meister- und Befähigungsprüfungen wurden im Jahr 2019 abgelegt – das sind um 32 mehr als im Jahr 2018! Das zeigt, wie ungebrochen attraktiv der Meisterbrief nach wie vor ist. „Die Steiermark ist und bleibt ein Meisterland“, freuen sich WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk und Hermann Talowski, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk. „Fachliches und unternehmerisches Know-how sind unverzichtbare Trümpfe, um im Wettbewerb erfolgreich zu sein. Jede positiv absolvierte Meister- oder Befähigungsprüfung stellt sicher, dass das auch in Zukunft so bleibt.“ Die Auszeichnung „Meisterin des Jahres“ ging an Yvonne Graßhoff.

Mit Publikumsvoting zur „Meisterin des Jahres“ wurde Yvonne Graßhoff gewählt

Am Abend der Meisterbriefverleihung wurde auch wieder der Titel „Meister/in des Jahres“ vergeben. Die Wahl erfolgte wie bereits im letzten Jahr durch alle im Saal anwesenden Gäste, die sich via Online-Abstimmung für einen von 3 Kandidatinnen und Kandidaten entscheiden konnten. Die Vorauswahl erfolgte durch eine Jury, bestehend aus Experten der Meisterprüfungsstelle und der Sparte Gewerbe und Handwerk. Die Wahl des Publikums fiel in einem knappen Rennen auf Yvonne Graßhoff. „Eine unglaubliche große Ehre und Wertschätzung und Motivation für die Zukunft“, freut sich die junge Bäckermeisterin, deren berufliche Karriere eigentlich als Bürokraft begann. „Es war kein gerader Weg, aber ein dafür umso leidenschaftlicherer“, freut sich die 26-jährige Weißkirchnerin. 

Der Meisterbrief steht traditionell hoch im Kurs! 235 frisch gebackene Meisterinnen und Meister (209 Männer, 26 Frauen) bekamen am 17. Jänner im Grazer Stefaniensaal ihren Meisterbrief überreicht. Dazu kommen noch 322 Absolventinnen und Absolventen von Befähigungsprüfungen (207 Männer, 115 Frauen). Somit haben insgesamt 557 Personen erfolgreich eine Meister- oder Befähigungsprüfung im vergangenen Jahr abgelegt – das sind um 32 mehr als im Jahr 2018! „Die Zahlen bei den Meister- und Befähigungsprüfungen sind auf konstant hohem Niveau. Die Bereitschaft zur freiwilligen Höherqualifizierung ist groß und dieses Wissen ist von großem Wert für die steirische Wirtschaft. Denn jeder Meister arbeitet auf Top-Level! Das sichert die Qualität unserer Betriebe und die Ausbildung der Jugend, was in Zeiten des Fachkräftemangels überragende Bedeutung hat“, so WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk.

„Meisterprämie“ für alle künftigen Meisterinnen und Meister

Neben der Gleichstellung von Bachelor und Meister im NQR gibt es seit heuer auch eine „Meisterprämie“ für alle Steirerinnen und Steirer, die eine Meister- und Befähigungsprüfung positiv absolvieren. Das Wirtschaftsressort des Landes steuert 1.000 Euro bei, und für Personen mit Hauptwohnsitz in der Landeshauptstadt übernimmt die Stadt Graz die Hälfte der Prämie. Damit ist eine weitere Aufwertung von Lehre und Meister verbunden sowie auch ein erster Schritt in Richtung einer finanziellen Gleichstellung: „Das ist mehr als wichtig, denn es kann nicht sein, dass zur Hochblüte des Fachkräftemangels Universitätsstudien zu 100 Prozent von der öffentlichen Hand finanziert werden, während die Kosten für Meister- und Befähigungsprüfungen allein von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern getragen werden.“

Der „typische“ Meister

Die Meisterqualifikation ist mit ganz besonderen Erwartungen und Motiven verknüpft. Das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) hat im Jahr 2016 diese Motive untersucht. Die fachliche Weiter- und Höherqualifizierung ist für 76 % das zentrale Motiv. Mehr als 34 % der Meisterinnen und Meister wollen mit der Prüfung ihre Position im Unternehmen verbessern bzw. sichern. Auch die spätere Selbstständigkeit ist eine Motivation: 47 % wollen mit der Meisterprüfung eine Basis schaffen, um sich später selbstständig zu machen. Nicht zu unterschätzen ist auch das gesellschaftliche Ansehen: Rund ein Drittel der Befragten nennt die Erhöhung des sozialen Status als Beweggrund für die Absolvierung der Meisterprüfung. Fest steht: Eine absolvierte Meister- oder Befähigungsprüfung verändert bei 60 % der Absolventinnen und Absolventen die berufliche Stellung, und zwar zum Positiven. Die Meisterprüfung ist somit definitiv ein „Karrierebooster“! Übrigens: Der „typische“ Meister ist zumeist männlich, hat in der Regel einen Lehrabschluss in seinem Beruf und verfügt über rund zehn Jahre Praxis.

Fotocredit: Fischer


« zurück

Wählen Sie ein Register:
Witschaft Tourismus Bildung Sport & Vereine Gemeinden
© murtalinfo 2020 | Underrain | DELPHIakademie | Werbeagentur Gössler & Sailer Mediadaten / Preise | Kontakt | Impressum | AGB | Kodex | ECG