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14 Gemeinden eine Marke - 8 Berge ein Lächeln, heißt der neue Slogan im Tourismus Murau

14 Gemeinden eine Marke - 8 Berge ein Lächeln, heißt der neue Slogan im Tourismus MurauMontag, 9. März 2020

Heute lud die Holzwelt Murau zur Pressekonferenz in den Raiffeisensaal der Gemeinde Neumarkt ein. Die 14 Gemeinden aus dem Bezirk Murau wollen künftig noch näher zusammenrücken so Bürgermeister Josef Maier bei seinen Begrüßungsworten. Nicht nur im Tourismus, sondern auch in der Wirtschaft sollen künftig gemeinsame Projekte gestartet werden um frischen Wind in den Bezirk Murau zu bringen. Alle 14 Gemeinden treten künftig unter einer Marke auf, so Harald Kraxner. Landtagspräsidentin Manuela Kohm meint bei ihrem Statement zum neuen Logo. "Wie gehts mir mit so einem Lächeln? Es könnte meins sein!" Sie freut sich auch, dass sich alle 14 Gemeinden zusammen geschlossen haben um dieser eine Bezik Murau zu sein.

Die Holzwelt Murau lanciert im Tourismus und in der Wirtschaft spannende Projekte, die dem Bezirk frischen Wind geben. 8 Berge – 1 Lächeln, heißt der neue Slogan im Tourismus. So wird das gesamte Angebot gebündelt und neu in die Auslage gestellt.

Unter dem Begriff „Erlebnisraumdesign Murau“ wurde in einem fünfjährigen Prozess die touristische Angebotslandschaft des Bezirkes nach Bergpersönlichkeiten und Leitangeboten neu strukturiert. Dadurch entstand eine österreichweit einzigartige Form, den Erlebnisraum Murau aufzuspannen und so in der touristischen Werbung und der Informationsvermittlung einzusetzen. „4000 Projektstunden, 400 km Wanderwege, 1000 Fotos und über 100 Beteiligte zeigen den großen Umfang dieses Leitprojektes“, erläutert Projektleiter Bgm. Hannes Schmidhofer. Als sichtbares Zeichen in der Landschaft werden 9 Informationspavillons aufgestellt. Als Kooperationsprojekt mit der TU Graz gestartet, bieten die Holz-Infopoints eine innovative Formensprache und ein ansprechendes Design als Träger der Freizeitinformation des Bezirkes Murau.

Parallel dazu wurden in der interkommunalen Standortentwicklung ein koordinierter Ablauf und ein abgestimmtes Vorgehen in Bezug auf Betriebsansiedelungen und Flächenmanagement vereinbart, um künftig als Wirtschaftsregion noch stärker wahrgenommen zu werden.

Weiters wurde die optische Neuausrichtung für die Region in Angriff genommen. Murau – mit einem Lächeln, verpackt in ein sympathisches Schmunzeln, repräsentiert das Wohlgefühl, das in der Begegnung mit der Region vermittelt werden soll. Alle 14 Gemeinden des Bezirks Murau treten unter dieser gemeinsamen Marke auf und die Holzwelt Murau fügt sich optisch ein. „Warum? Weil wir gemeinsam stärker sind und weil wir uns als Regionalentwickler ganz klar zum großen Ganzen bekennen“, betont Harald Kraxner, GF der Holzwelt Murau. Der neue optische Auftritt unterstützt das Zusammengehörigkeitsgefühl. Das gesamte Erscheinungsbild kann und soll auch von Betrieben für die Außenwirkung genutzt werden.

Damit einher geht auch die Neugestaltung des Holzwelt Magazins unter dem Namen „der föflaz“. (Alter Begriff aus der Murauer Mundart, übersetzt: Türöffner aus Holz)

Die Projekte werden mit Hilfe von verschiedenen EU- und Landesförderprogrammen (LEADER, EFRE, STLREG) über die Abteilung 17 – Landes- und Regionalentwicklung - umgesetzt. Die Eigenmittel werden von allen Gemeinden und von den Tourismusverbänden des Bezirkes Murau aufgebracht. Projektträger ist die Holzwelt Murau.

Infopavillon “TWIST” - Erlebnisraum Murau
 
Das einzigartige Konstruktionsprinzip und Konzept der Infopoints ist aus einer Kooperation der Holzwelt Murau, der Landesberufsschule Murau und dem Institut für Architektur und Medien der TU Graz entstanden.  
 
Ziel war es im Zuge einer Projektübung im Wintersemester 2017/2018 mit Architektur Studierenden einen Infopoint Prototypen für den Erlebnisraum Murau zu entwerfen, zu planen und eins zu eins umzusetzen.
 
Das Konzept der Infopoints besteht darin das ein Flachdach von verdrehten Lärchenbrettern getragen wird. Diese sind in vorgefertigte Sockel spritzwassergeschützt eingespannt. Durch die Verdrehung der Lamellen ergeben sich nicht nur interessante Sichtbeziehungen und Lichtstimmungen sondern es erhöht sich dadurch auch die Tragfähigkeit der 14-20 mm dünnen Bretter. Die geschwungene Anordnung der Lärchenbretter bildet dabei unterschiedliche Sitznischen zum Verweilen.
 
Der Prototyp namens “Twist Pavillon” wurde ohne Professionisten von den Studierenden unter Führung der Lehrbeauftragten gebaut - vom Entwurf mit dem einzigartigen Konzept der verdrehten Lamellen bis hin zur eins zu eins Umsetzung. Das Holz für den Prototyp wurde von der Holzwelt bereitgestellt und die Fertigung sämtlicher Bauteile wurde in der LBS Murau durch den Einsatz einer CNC Abbundanlage möglich gemacht. Der Twist Pavillon am Campus der alten Technik war auf eine temporäre Nutzungsdauer ausgelegt und wurde nach zwei Jahren wieder abgebaut.  
 
Der Twist Pavillon bildete somit die Grundlage für die Planung von neun Infopoints im Bezirk Murau. Das Grundkonzept wurde weiterentwickelt um auf den Kontext der unterschiedlichen Standorte eingehen zu können. Im Zuge dessen sind drei Infopoint Typen entstanden, welche formal und konstruktiv auf die Gegebenheiten der unterschiedlichen Standorte reagieren. Alle Infopoints basieren jedoch auf demselben konstruktiven Prinzip der verdrehten tragenden Lärchenbretter und sind somit als Gesamtprojekt wiederzuerkennen. Die finale Konstruktion besteht somit aus einer im Werk vorgefertigten Holzkonstruktion welche auf Betonfertigteilen sitzt. Für die nötige horizontale Aussteifung sorgen die Wandscheiben welche auch die Fläche für die Informationsträger bilden.
 
Errichtungsjahr: 2020
Bauherr: Holzwelt Murau
Architektur: Institut für Architektur und Medien TU Graz
Tragwerksplanung:Bollinger Grohmann
Ausführung: Holzbau Horn


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