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Antragsstellung für Härtefallfonds ab morgen, Freitag, 17 Uhr möglich

Antragsstellung für Härtefallfonds ab morgen, Freitag, 17 Uhr möglichDonnerstag, 26. März 2020

Die Bundesregierung hat heute den Startschuss zur Abwicklung des mit einer Milliarde Euro gefüllten Härtefallfonds gegeben und damit die Wirtschaftskammern beauftragt. Eine Antragsstellung ist ab morgen Freitag, den 27. März, 17 Uhr unter wko.at/haertefall-fonds möglich.   

Die Bundesregierung hat mit der nun erfolgten Festlegung der Förderrichtlinien den Startschuss für die Abwicklung des Härtefallfonds gegeben und die Wirtschaftskammer mit dieser Abwicklung beauftragt. Der Fonds hat die zentrale Rolle, all jene zu unterstützen, die jetzt kein unternehmerisches Einkommen haben, und damit einen Beitrag zur Bestreitung der Lebenshaltungskosten zu leisten. „Jetzt ist es wichtig, dass die Hilfe rasch und unbürokratisch ankommt. Darum wird die Antragsstellung bereits ab morgen Freitag, 17 Uhr möglich sein“, erklärt WKO Steiermark Präsident Josef Herk.

Die Wirtschaftskammer, die hier als Dienstleister der Republik zur Verfügung steht, könne durch ihre dezentrale Organisation im ganzen Land den direkten Kontakt zu den Antrags-stellern gewährleisten. Die Abwicklung erfolgt konkret über wko.at/haertefall-fonds. Über diese Seite werden alle wesentlichen Informationen bereitgestellt, sowie der Link zur konkreten Antragsstellung ab morgen 17 Uhr freigeschalten. Durch Ausfüllen des Online-Formulars wird das Prozedere der Antragsstellung in Gang gesetzt. Nach erfolgter positiver Rückmeldung zur Antragsstellung erfolgt die Auszahlung – außer Wochenende und Feiertag – in kürzester Zeit. „Wir rechnen mit einem enormen Andrang, darum werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WKO Steiermark auch das gesamte Wochenende für die Abwicklung der Anträge im Einsatz sein“, so Herk.

Anspruchsberechtigt sind:

  • Ein-Personen-Unternehmer
  • Kleinstunternehmer, die weniger als 10 Vollzeit-Äquivalente beschäftigen
  • Neue Selbständige wie z.B. Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten
  • Freie Dienstnehmer wie EDV-Spezialisten und Nachhilfelehrer
  • Freie Berufe (z.B. im Gesundheitsbereich)

Für die Gruppe der Non-Profit-Organisationen (NPO) nach §§ 34 bis 47 Bundesabgabenordnung sowie für Land- und Forstwirtschaftliche Betriebe werden durch die Bundesregierung gesonderte Förderrichtlinien erlassen, die eigens abgewickelt werden.

Im 38 Milliarden Euro schweren Hilfspaket der Bundesregierung sind in Hinblick auf Notfallhilfen andere Instrumente als der Härtefallfonds vorgesehen. Denn zusätzlich zu diesem „Erste Hilfe Fonds“ und den bereits bestehenden Kreditgarantien durch das aws und die ÖHT, steht nun mit dem 15. Mrd. Euro-Notfallfonds ein Instrument für Betriebe mit Geschäftsentgängen zur Verfügung. „Hier den Unternehmen zur Seite zu stehen und ihnen zu helfen, die Corona-Krise zu überstehen, ist ein ganz wesentlicher Schritt und er ist eine wichtige Ergänzung zum Härtefallfonds, der kein Entschädigungsfonds für entgangene Umsätze ist. Er ist eine Erste Hilfe-Maßnahme für Selbständige und verwandte Berufsgruppen in der jetzigen Notfall-Situation. Wir haben ein gemeinsames Ziel: Existenzen zu sichern. Der Härtefallfonds ist eine persönliche Erste-Hilfe-Maßnahme und wir werden unser Möglichstes tun, damit Anspruchsberechtigte so rasch wie möglich eine Auszahlung erhalten um ihre Kosten decken zu können“, so Herk.


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