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Zeltweg bekommt ersten Bildungscampus in der Region

Zeltweg bekommt ersten Bildungscampus in der RegionFreitag, 3. Juli 2020

11,8 Millionen Euro werden  bis 2022 in den Bildungscampus Zeltweg investiert, heute wurde zum Spatenstich geladen.

Mit Stolz präsentierte Zeltwegs Bürgermeister Günter Reichhold bei seinem ersten Auftritt nach der mehr als erfolgreichen Gemeinderatswahl das neue Projekt Bildungscampus Zeltweg. Die Räumlichkeiten der beiden Schulen sind nicht mehr auf dem neuesten Stand, sowohl technisch als auch baulich. Bei einem notwenigen Fenstertausch haben die zugezogenen Architekten Peter Reitmayr und Johannes Wohofsky gemeint „Das wird eine größere Sache“.  Für das 11,8 Millionen Euro- Schulprojekt bedurfte eine mehrjährige Planung, die schon von Hermann Dullnig, Reichholds Vorgänger, gestartet wurde und sich zum ersten Bildungscampus in der Region entwickelte.

Für Reichhold ist der Bildungscampus ein bahnbrechendes Projekt für die kommenden 30 Jahre. Er selbst hat die Volks- und Hauptschule in Zeltweg besucht und sein Lieblingsraum war der Turnsaal, in dem wir uns gerade befinden, schmunzelt Reichhold, später besuchte er auch die HTL hier in Zeltweg. Nationalratsabgeordneter Max Lercher (SPÖ) überbrachte Grußworte in Vertretung von LH-Stv. Anton Lang. Für ihn ist dieses Projekt ein bildungspolitisches Juwel. Landtagspräsidentin Manuela Khom (ÖVP), in Vertretung von LH Herman Schützenhöfer betont, dass für dieses Projekt Land und Gemeinden zum Wohle unserer Kinder an einem Strang ziehen. Bildung ist ein wertvolles Gut, welches wir unseren Kindern mitgeben können,  besonders wichtig ist jedoch auch „Büdung“  für das Umfeld, in dem wir alle leben. Deshalb freue ich mich, über den heutigen Spatenstich zum Zu- und Umbau des Bildungscampus Zeltweg. Damit schaffen wir genau so ein Umfeld zum Wohlfühlen und zur Begeisterung wo Bildung stattfinden kann, so ihre Worte.

Der neue Bildungscampus

Peter Reitmayr und Johannes Wohofsky (ARGE reitmayr architekten & balloon architekten ZT-OG) stellen den neuen Plan und das Konzept mit wenigen anschaulichen Worten vor. Die klassischen Cluster mit strikter Trennung von Gängen und Klassenflächen fallen weg, alles wird Unterrichtszone. Die Mittelzone wird gemeinsame Verwaltungszone. Die so genannte „Magistrale“ - eine Raumfolge, welche die Volksschule über die gemeinsame Bibliothek, Aula, Mehrzweckraum und Verwaltung mit den Werkräumen der NMS und darüber hinaus mit dem Hauptplatz verbindet – erzeugt eine vollkommen neue innere Verbindung mit hohen Aufenthaltsqualitäten. Im Eingangsbereich von Stadt- und Schüler-Bibliothek, NMS und dahinterliegender Turnhalle entsteht eine zentrale Aula, die - teilweise zweigeschossig - für Veranstaltungen auch zu einem Großraum zusammengelegt werden kann. Die Bibliothek wird mit Bücherausgabe, Lesegalerie und eigenen Sanitärräumen ausgestattet. Durch ihre zentrale Lage hat sie das Potential zu einem neuen kulturellen Zentrum für Schüler, Lehrer und die Bürger der Stadt zu werden. Zusätzlich soll die Schule auch im Ästhetischen überzeugen und mit ihrem frischen Spirit den Schülern, Lehrern und allen Gemeindebürgern viel Freude bei der Benutzung bereiten. 

Stadtpfarrer Mag. Gerhard Hatzmann sprach Segnungsworte für alle beteiligten Personen und einen unfallfreien Baustellenablauf. Er betonte auch, dass es bei einem derartigen Projekt um Werte geht, die man sich nicht kaufen kann. Für Ihn war es seine letzte offizielle Handlung, Ende August wechselt er von der Pfarre Zeltweg nach Tobelbad.

Musikalisch wurde die Spatenstichfeier vom Bläserensemble der Musikschule Zeltweg umrahmt.
 

Fotocredit: ©murtalinfo


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