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Projektabschluss "Lokal Global"

Projektabschluss Dienstag, 4. August 2020

Ausgewanderte wieder für die Heimat gewinnen - neue Ansätze zur Bewältigung der demografischen Herausforderungen für ländliche Regionen.

Viele Gemeinden im ländlichen Raum stehen vor derselben Herausforderung: die Menschen ziehen vom „Land“ in die „Stadt“. Im Kooperationsprojekt „Lokal Global“ haben 4 Gemeinden aus der Region Murau-Murtal einen Pilotversuch unternommen. Ziel des Projekts war es, weggezogene Personen wieder für die Heimatgemeinde zu gewinnen. Neben dem Aufbau eines Online-Netzwerks wurde ein Basiskonzept erstellt und mit den vier Gemeinden Murau, St. Peter ob Judenburg, St. Georgen ob Judenburg und Unzmarkt-Frauenburg ausgearbeitet. Für interessierte Gemeinden gibt es ab sofort ein kostenloses Handbuch.

Das vorliegende Handbuch entstand auf Basis des Pilotprojektes Lokal Global in den Gemeinden Murau, Sankt Georgen ob Judenburg, Sankt Peter ob Judenburg und Unzmarkt Frauenburg. Träger des Projektes, das von Mitte 2018 bis Mitte 2020 umgesetzt wurde, ist die Holzwelt Murau in Kooperation mit der Innovationsregion Murtal.

Für jede der 4 Gemeinden wurde ein soziales Netzwerk im Internet aufgebaut. Dieses Netzwerk bietet weggezogenen BewohnerInnen die Möglichkeit, verloren gegangene Beziehungen zu ihrem „Ursprungsort“ zu aktivieren und wieder Teil der Ortsgemeinschaft zu werden.

Ziel des Projektes ist es, die Beziehung zu Weggezogenen zu intensivieren, um sie auf vielfältige Weise als Besucher, Touristen, Käufer, Unterstützer, Ideengeber, Investoren, Botschafter oder Bewohner zurückzugewinnen.

Im vorliegenden Handbuch werden die Aktivitäten und Erfahrungen des Pilotprojektes präsentiert. Das Pilotprojekt hat bestätigt, dass die Verantwortlichen in den Gemeinden hohes Interesse am Kontakt zu Weggezogenen haben und dass das im Projekt entwickelte soziale Netzwerk Ursprung auch in der Praxis funktioniert.

Gleichzeitig zeigt sich, dass es mehr Zeit und Ressourcen braucht als ursprünglich angenommen, um die lokalen Akteure und die lokale Bevölkerung zu einer aktiven Teilnahme am Netzwerk zu gewinnen und die Beziehungen zu Auswärtigen zu aktivieren. Das geht nicht von heute auf morgen, sondern erfordert ein nachhaltiges Engagement und viele persönliche Kontakte. Obwohl in der Coronazeit der persönliche Kontakt stark reduziert werden musste, kamen trotzdem immer wieder neue Mitglieder hinzu. Und im Anschluss daran werden die Pilotgemeinden das Netzwerk bei allen Veranstaltungen und Aktivitäten weiter forcieren.

Fotocredit: Conversory


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