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Wieder Murenabgänge im Lebensraum Murtal Murau

Wieder Murenabgänge im Lebensraum Murtal MurauMontag, 24. August 2020

Wann wird uns endlich bewusst, dass der Klimawandel voll im Gang ist. Viele Menschen glauben immer noch nicht, dass es einen Klimawandel gibt. All diese Folgen des Klimawandels kann man bereits jetzt beobachten. Gerade unsere Bundespolitiker erwecken gerne den Eindruck, es werde doch schon so viel gegen den Klimawandel getan – und in Wirklichkeit geschieht so gut wie nichts. Erst in den letzten Wochen fegten immer wieder schwere Unwetter über Österreich hinweg. So auch über unseren Lebensraum Murtal und Murau. Laßnitz bei Murau wurde zum Katastrophengebiet erklärt. Ein Assistenz-Einsatz des Bundesheeres wurde angefordert. Immer wieder musste die Feuerwehr, viele freiwillige Helfer an vielen Orten ausrücken, um die Schäden die die Unwetter angerichtet haben zu beseitigen.

Murenabgänge in Lobmingtal und St. Marein-Feistritz

Am 22. August zogen wieder schwere Unwetter, diesmal über das Murtal. Gegen 18:00 verdunkelte sich der Himmel über den Gemeinde Lobmingtal, Knittelfeld, Seckau und St. Marein-Feistritz und es kam zu einem heftigen Gewitter mit Starkregen und Hagelschauern. Nur wenige Minuten nach dem Durchzug der Gewitterfront rückten bereits Feuerwehren aus St. Marein, Kleinlobming, Knittelfeld, Großlobming, Feistritz, Seckau, Apfelberg und St. Margarethen zu Unwettereinsätzen aus. Dabei kam es im Feuerwehrbereich Knittelfeld zu zwei „Hotspots“. In der Gemeinde Lobmingtal kam es gleich zu mehreren Murenabgängen, Überflutungen von Kellern und Unterführungen. Eine Mure entlang der Landesstraße 504 zwischen Großlobming und Kleinlobming verwüstete dabei das örtliche Schwimmbad. In der Gemeinde St. Marein-Feistritz kam es ebenfalls zu zahlreichen Murenabgängen im gesamten Gemeindegebiet. Hier wurde eine Frau mit einem Baby durch eine Mure eingeschlossen und konnte durch die Feuerwehr befreit werden. 160 Feuerwehrmänner waren bis in die späten Nachtstunden mit den Aufräumungsarbeiten beschäftigt. 

Fotocredit: Thomas Zeiler


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