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Orange The World: Eine Kampagne vom 25. November – 10. Dezember gegen Gewalt an Frauen

Orange The World: Eine Kampagne vom 25. November – 10. Dezember gegen Gewalt an FrauenMittwoch, 1. Dezember 2021

Die UN-Kampagne “Orange The World” hat sich zum Ziel gesetzt, auf Gewalt an Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen. Weltweit werden dabei öffentliche Gebäude in orangefarbenes Licht gehüllt. Die 16 Tage zwischen dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am 25. November und dem Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember stehen im Zeichen der Kampagne. Seit 2017 werden diese gemeinsam von UN Women Austria, Soroptimist International Austria, dem Ban Ki-Moon Centre for Global Citizens und HeForShe Graz umgesetzt.

Weltweit ist jede 3. Frau von Gewalt betroffen. In Österreich erfährt jede 5. Frau ab ihrem 15. Lebensjahr psychische, physische und/oder sexuelle Gewalt. Die Zahl der Frauen in Österreich, die Erfahrung mit sexueller Belästigung gemacht haben, liegt bei rund 35 Prozent. Nach wie vor zählt Gewalt an Frauen zu einer der am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen. Von Anzeigen wird aber häufig abgesehen. Deshalb setzt die UNO-Kampagne auf Bewusstmachen, Vorbeugen und Reagieren. COVID-19 hat die Problematik weiter verschärft und verdeutlicht, dass Gewalt an Frauen eine globale Pandemie ist, der Einhalt geboten werden muss.

Soroptimistinnen fordern "Stoppt Gewalt an Frauen!" Und diese Forderung wird gerade angesichts der bereits 30 Frauenmorde in Österreich in nur diesem Jahr besonders brisant.

Unterstützt werden sie dabei von der Schauspielerin Ursula Strauss und dem Künstler Gottfried Helnwein.
Weltweit erstrahlen in diesen 16 Tagen gegen Gewalt Gebäude in oranger Farbe, um ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Die Kampagne “Orange the World” trägt somit zur Enttabuisierung dieses Themas bei. In Österreich beteiligten sich 2020 rund 200 Gebäude an der Kampagne. Auch dieses Jahr setzen wir wieder gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen.

Bundespräsident Van der Bellen: „Die Zahlen sind alarmierend“
„Frauenrechte sind Menschenrechte. Es ist unser aller Kampf. Nur gemeinsam werden wir gegen Gewalt gewinnen.“ Das sagte Bundespräsident Van der Bellen in einer Videobotschaft anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. „Nicht wegschauen!“, appellierte das Staatsoberhaupt. Gewalt an Frauen und Mädchen habe viele Ursachen, „etwa falsche Rollenbilder oder Gewaltverherrlichung, dazu noch die Covid-19-Pandemie mit all ihren Problemen“. Die Botschaft des Staatsoberhaupts: „So wie wir den Kampf gegen die Pandemie gemeinsam durchstehen müssen, muss auch der Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen gemeinsam geführt werden.“

Fotocredit: murtalinfo


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