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Sieben Bestatter einigten sich auf den Betrieb eines bestehenden Krematoriums in Knittelfeld

Sieben Bestatter einigten sich auf den Betrieb eines bestehenden Krematoriums in KnittelfeldMittwoch, 15. Dezember 2021

Neubaupläne für ein eigenes Krematorium in Leoben, Niklasdorf und Trofaiach scheiterten immer an Protesten der Anrainer. Jetzt haben sich sieben Bestatter aus dem Mur und Mürztal geeinigt und betreiben gemeinsam das Krematorium in Knittelfeld.

Die die Feuerbestattung von verstorbenen Menschen steigt kontinuierlich. Trotzdem kamen die großen obersteirischen Bestattungsunternehmen zu keiner Einigung ein eigenes Krematorium zu bauen, da es immer Proteste der Anrainer gab. Das einzige Krematorium in der Region, in Knittelfeld konnte dem Preiskampf nicht mithalten, so kam es dazu, dass etliche Bestatter aus Kostengründen andere Krematorien aufsuchten, etwa in Villach oder St. Marienkirchen in Oberösterreich.

Nach zahlreichen konstruktiven Gesprächen haben sich die Stadtwerke, Judenburg, Bruck, Kapfenberg, Mürzzuschlag und Trofaiach mit Knittelfeld geeinigt und es wurde eine neue GmbH gegründet. Denn es wäre auf Dauer nicht sinnvoll gewesen, Verstorbene aus Kostengründen kreuz und quer durch Österreich zu transportieren.

Die neu gegründete Feuerbestattung Pietät GmbH besteht derzeit aus den folgenden sieben Gesellschafterinnen: Stadtwerke Bruck an der Mur GmbH, Stadtwerke Judenburg Aktiengesellschaft, Stadtwerke Kapfenberg GmbH, Stadtwerke Leoben e.U., Stadtwerke Mürzzuschlag Gesellschaft m.b.H. und Stadtwerke Trofaiach Gesellschaft m.b.H. und das neu gegründete Bestattungsinstitut "Aura" der Stadt Knittelfeld. Alle sind zu je einem Siebentel an der Gesellschaft beteiligt. Geschäftsführer werden Mario Stranimaier von der Bestattung Leoben und Gerhard Hagen von der Bestattung Mürzzuschlag. Die beiden Mitarbeiter der Feuerhalle in Knittelfeld werden von der neuen Gesellschaft übernommen.

Vom Gesichtspunkt des öffentlichen Interesses ist diese Kooperation, über eine entsprechende Beteiligung, durchaus erforderlich. Die Einbindung des Knittelfelder Krematoriums dient somit nicht nur dem örtlichen Interesse, sondern auch dem überörtlichen Interesse und bringt erweiterte Möglichkeiten und Synergieeffekte mit sich.

Weiters ergibt sich daraus ein Pachtverhältnis zwischen der Pietät GmbH und der Stadtgemeinde Knittelfeld in Bezug auf die Räumlichkeiten der Kremation. Dies betrifft die Verpachtung des Kremationsbetriebes samt Räumlichkeiten im Erdgeschoß und Keller des Gebäudes und bringt jährlich einen Pachtzins ein.

Durch diese Kooperation kann im kommunalen Miteinander das Feuerbestattungswesen in der Region mit dem zentralen Standort Knittelfeld über viele Jahre – um nicht zu sagen über Jahrzehnte – nachhaltig abgesichert werden. Synergieeffekte können ganz im Sinne der Bestimmungen und Vorgaben der Gemeindeordnung (Effizienzgrundsatz: Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit) genutzt und Kosten reduziert werden.

 


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