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Kinder lernten Lehrberufe kennen – Kreative Lehrlingswelten in der MS Stadl zu Gast

Kinder lernten Lehrberufe kennen – Kreative Lehrlingswelten in der MS Stadl zu Gast  Freitag, 13. Mai 2022

„Wir müssen bereits in den Pflichtschulen den Kindern vermitteln, welche Lehrberufe es in den Regionen gibt, wir suchen hier die Facharbeiter von morgen“ so formulierte es am Dienstagvormittag Holzwelt Geschäftsführer Harald Kraxner in der Mittelschule Stadl an der Mur, wo nun bereits zum zweiten Mal diese Aktion durchgeführt wurde. Für dieses Projekt wurden 25 Werksboxen angeschafft, ausgestattet mit den notwendigen Werkzeugen, so versucht man, Schulen für die kreative Lehrlingswelten zu gewinnen. Die in der Region oberes Murtal ansässigen Gewerbebetriebe, von Holzverarbeitung, Maschinenwerkstätten hin zu Friseur und Fitnessstudio, die Kinder der Mittelschule waren mit voller Begeisterung dabei, um einfach auch ihre Interessen für den späteren Beruf zu erkunden.

Bereits in Pflichtschulen Interesse wecken
„Wir wollen in Pflichtschulen den Kindern das Interesse, die Vielfalt der möglichen Berufe, die zu ihnen passen könnten, näherbringen, also in der Pflichtschule den Kindern zeigen, welche Berufe es in ihrer Umgebung gibt“ sagt Harald Kraxner.  Maurer, Installateur, Fliesenleger, Konditorei, Friseur, Fitnessstudio, alle diese Berufe wurden den Kindern gezeigt und sie konnten gleich ein wenig aus nächster Nähe probieren. „Wir wollen die Kinder begeistern, nach der Schule einen Lehrberuf zu beginnen, hier bei dieser Veranstaltung diese Lehrberufe spielerisch näherbringen“. Nachdem die Betriebe hängeringend um Facharbeiter ringen ist es wichtig, bereits in der Schulzeit den Kindern zu vermitteln, wie wichtig ein Lehrberuf ist, welche Berufschancen es gibt und auch solle man die sozialen Aspekte sehen, die Jugendlichen, die einen Lehrberuf beginnen bleiben in der Region, hat große Bedeutung für das soziale Umfeld wie Vereinsleben, persönlichen Kontakte in der Region beschreibt GF Harald Kraxner die weiteren Vorteile eines Lehrberufes der Jugend.   

Es wurden alle Schulen, Mittel- wie Volksschulen angeschrieben und eingeladen, sich an diesem Projekt zu beteiligen.     Von der Veranstaltung vor zwei Jahren habe es gute Rückmeldungen und Interesse für Lehrberufe der Jugendlichen gegeben, so Kraxner, wie viele dann tatsächlich einen Lehrberuf begonnen haben, wurde nicht ermittelt.  

Lehrberufe gebührt mehr Wertschätzung
Für den Bürgermeister von Stadl – Predlitz Wolfgang Schlick ein positives Signal, dass Facharbeiter genauso hohe Wertschätzung gebührt wie Akademiker, wir brauchen Facharbeiter. Es ist ein Umdenken in der Gesellschaft notwendig, dass Facharbeiter sehr wohl hohes Fachwissen mit viel Handfertigkeiten tagtäglich im Beruf umsetzen, und nicht zu sagen „ach der Lehrling lernt nur das, die Facharbeiter brauchen wir alle“. Damit in der Gesellschaft das Leben funktionieren soll, sind alle Berufe gefragt, vom Lehrer, Arzt, Gastwirte bis hin zu allen Gewerbebereiche. In der Gemeinde Stadl – Predlitz gebe es eine große Zahl an Gewerbebetriebe, es sind beinahe alle Berufe irgendwie angesiedelt, die von vier aufwärts Leute beschäftigen, ihre Familien sind hier angesiedelt, so funktioniere es in seiner Gemeinde recht gut, so Wolfgang Schlick. Nicht zu übersehen ist auch, dass Leute, die hier einen Beruf erlernen, zu allergrößten Teil auch in der Gemeinde ihren Wohnsitz haben werden, ihre Familie und so einen wertvollen Beitrag zum Funktionieren unserer Gesellschaft leisten und auch den Trend der Abwanderung im ländlichen Raum stoppen können, so Bgm. Wolfgang Schlick. In seiner Gemeinde gibt es mit dem Tourismus auf der Turracher Höhe und Turrach den Schwerpunkt Gastwirtschaft und Hotels, in der Tallage die Vielzahl von sehr guten Gewerbebetrieben in den verschiedensten Berufsspaten. „Man muss immer mit Hirn und Herz arbeiten, egal in welchem Beruf du bist“ sagt Wolfgang Schlick.  Gut laufe die Kinderkrippe in der Gemeinde, dann gibt es Kindergarten, Volks- und Mittelschule und für die Erwachsenen gibt es noch weitere Angebote ihr Wissen zu verbessern.

Erika Reisenegger ist Projektleiterin für die Lehrlingswelten, sie war fasziniert vom Interesse der Schüler die verschiedenen Berufswelten bereits in diesem Alter kennenzulernen und auch dass sich Betriebe bereitgefunden haben, einen halben Tag für das Vermitteln der Lehrberufe zur Verfügung zu stellen.
  

Bildtext:
Schnuppern in mögliche Lehrberufe war am Dienstag in der MS Stadl möglich, die Kinder mit den Lehrherren und Verantwortlichen für diese Aktion.

Text und Fotocredit: Anita GAller

 


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