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Murtal: Die Naturbestattung – ein naturverbundener Abschied in Knittelfeld

Murtal: Die Naturbestattung – ein naturverbundener Abschied in KnittelfeldMontag, 20. Juni 2022

Am Dienstag, 14. Juni wurde am städtischen Friedhof in Knittelfeld das von Architektin Claudia Gruber entworfene Areal für Naturbestattungen von Bürgermeister Harald Bergmann vorgestellt. Gesegnet wurde es gemeinsam vom römisch-katholischen Pfarrer Rudolf Rappel und der evangelischen Pfarrerin Ulrike Drössler.

Noch vor wenigen Jahren wurden Verstorbene hauptsächlich im Rahmen einer Erdbestattung oder einer Urnenbestattung auf dem Friedhof beigesetzt. Mittlerweile sind jedoch die sogenannten Naturbestattungen auf dem Vormarsch und erweitern die klassischen Beisetzungsformen um weitere Beisetzungsarten. Am städtischen Friedhof in Knittelfeld werden Baum- sowie Streubestattungen angeboten. Hier besteht die Möglichkeit, die Asche eines Verstorbenen entweder in der Streuwiese oder unter einem Baum beisetzen zu lassen. Ab Ende Juni ist das in Knittelfeld möglich.

Bürgermeister Harald Bergmann im Rahmen eines Pressegesprächs am neuen Areal des Knittelfeder Friedhofs.
Die letzte Ruhe finden bei einer sogenannten Naturbestattung, ist für viele Menschen egal welcher Konfession oder Weltanschauung ein Herzenswunsch geworden. Gleichzeitig bringt diese Bestattungsform eine Entlastung für die Hinterbliebenen, denn viele Menschen wollen ihren Angehörigen weder die Kosten noch die Pflege von herkömmlichen Gräbern zumuten, trotzdem in angemessenem Ambiente ihre letzte Ruhe finden. Naturbestattungen sollen das ermöglichen.

Es wurden elf unterschiedliche Bäume in einer parkähnlichen Anlage mit einem Weg als liegende acht nahe dem Bestattungsgebäude gepflanzt – darunter Arten wie Ulme, Silberlinde, Zirbe, Eiche und weitere sieben Arten. Im Wurzelbereich der Bäume können zukünftig biologisch abbaubare Urnen vergraben werden. Auf der angrenzenden naturbelassenen Streuwiese kann die Asche eines Verstorbenen ausgestreut werden. Diese Arten der Bestattung unabhängig von Konfession oder Weltanschauung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Zurück zu den Wurzeln der Natur, also die Rückführung in einen natürlichen Kreislauf, ist für viele eine beruhigende Vorstellung. Vor allem Verstorbene, die große Naturfreunde waren, finden den Gedanken besonders schön, nach dem Tod eins mit der Natur zu werden.

Anstelle von Grabinschriften werden auf einem Bildschirm in einem angrenzenden Pavillon die Namen der Verstorbenen inklusive Lageplan beschrieben. Genau wie bei anderen Bestattungsarten, ist es auch bei einer Naturbestattung möglich, eine Trauerfeier abzuhalten.

Günstiger als Erdbestattungen
Für die – ganzjährig möglichen – Baumbestattungen sind einmalig 950 Euro zu bezahlen. Die Form der Streuwiesenbestattung kostet in Knittelfeld einmalig 425 Euro. Die Grabpflege entfällt, die Anlage wird von Friedhofsmitarbeitern gepflegt.

Bei Fragen nimmt sich das Büro der Friedhofsverwaltung gerne für Sie Zeit:
Freiheitsallee 57
03152/83211-109
friedhofsverwaltung@knittelfeld.gv.at

 


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