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Umweltdaten - Straßenzustand - Schneehöhenmessung: Judenburg setzt auf digitale Sicherheitstechnik

Umweltdaten - Straßenzustand - Schneehöhenmessung: Judenburg setzt auf digitale SicherheitstechnikMittwoch, 17. August 2022

Feinstaub und CO2 messen, Pegelstände erfassen, Salzstreuung und Schneeräumung aktivieren: Das passiert bereits in Judenburg per Digitalem Frühwarnsystem mit Echtzeit-Daten Erfassung. So lassen sich Gefahrensituationen frühzeitig erkennen, Warnmeldungen werden automatisch an die zuständigen Stellen versendet. Das Zeltweger Unternehmen "NET-Automation GmbH" mit Sitz im Holzinnovationszentrum entwickelte die Technologie dahinter. Auch die Stadtgemeinde Zeltweg betreibt Monitoring mittels Technologie und hat sich bereits mit Judenburg zusammengeschlossen, ab Herbst ist auch Knittelfeld mit an Bord. So kann mit einer Digitalen Live-Daten Überwachung die Lebensqualität und Sicherheit der Bürger im Murtal verbessert und gesichert werden.

Katastrophenschutz und Datenerfassung werden immer wichtiger
Der menschengemachte Klimawandel sorgt für extreme Wetterphänomene mit teilweise katastrophalen Auswirkungen. Die Folgen sind für die unmittelbar Betroffenen existenzbedrohend und werden immer öfter auch zum Problem für die Kommunen. Somit steht neben den vielen anderen Krisenthemen der Katastrophenschutz gegenwärtig ganz oben auf der Agenda vieler Bürgermeisterinnen und Bürgermeister. (Auch Knittelfeld und Zeltweg haben bereits erste Geräte installiert). Wie wichtig dieses Thema ist, sieht man auch an der Unterstützung des Bundes.
Die Gesamtkosten von rund € 140.000 werden mit einem 70% igen nicht rückzahlbarem Zuschuss von € 100.000 gefördert.

NETBEE! Was ist das?
Hinter dem Firmen- bzw. Projektnamen verbirgt sich ein innovatives Unternehmen aus dem Murtal. Der Leistungskatalog, der im HIZ-Zeltweg beheimateten Firma "NET-Automation GmbH", reicht von der Automatisierungstechnik über Prüfstandsbau und Prozessoptimierung bis Industrie 4.0.

Mit der innovativen NETBEE-Technologie revolutioniert das junge Unternehmen gerade die Branche. Die Stadtgemeinde Judenburg investiert somit nicht nur in einen regionalen Anbieter, sondern auch in eine zukunftsweisende Technologie im Sinne der Gemeindesicherheit. Beispielsweise bietet das System die Möglichkeit einer „Fahrbahndiagnose“. Durch die Messdaten aus Bodenfeuchte und Lufttemperatur wird Eisbildung frühzeitig erkannt. Damit kann zukünftig auch die Effizienz im Winterdienst erhöht werden.

Judenburg investiert dank der großzügigen Unterstützung durch Fördermittel des Bundes in die neue Technologie und übernimmt eine Vorreiterrolle in Sachen kommunaler Digitalisierung und Erhöhung der Sicherheit für die Bevölkerung. „Wenn wir das nicht nutzen, versteh ich die Welt nicht mehr, so Landtagsabgeordnete Gabriele Kolar.

Walter Rieger, Geschäftsführer von NET-Automation, erklärt wie man mithilfe des "Internet of Things" (IoT) und der Netbee"-Technologie reale Probleme lösen kann. Die Netbee"-Technologie bringt sicherheitsrelevante Erleichterungen für Gemeinden. Pegelstände und Bodenfeuchte murengefährdeter Hänge mit Live-Daten identifizieren frühzeitig Gefahrensituationen und man erhält so automatische Status- und Warnmeldungen. Das Internet of Things (IoT) ist die Bezeichnung für das Netzwerk physischer Objekte, die mit Sensoren, Software und anderer Technik ausgestattet sind, um diese mit anderen Geräten und Systemen über das Internet zu vernetzen, sodass zwischen den Objekten Daten in Echtzeit ausgetauscht werden können. Die NETBEE Messsysteme sind Blackout-tauglich und garantieren im Falle von Unwettern eine sichere Datenerfassung (Stromausfall). Sie werden 100% autark aus erneuerbarer Energie versorgt und sind nach Installation sofort einsatzbereit.
Die Bodenfeuchtemessung gibt zusätzlich Auskunft über den aktuellen Straßenzustand.

Mit diesen Daten kann der Einsatz des Straßendienstes (Schneeräumung und Salzstreuung) optimiert werden. In Zeiten des Personalmangels zusätzlich wichtig, berichtet Bürgermeisterin Elke Florian.

Fotocredit: murtalinfo


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